Home


TUSCHpektakel 2016

Wie bereits in den vergangenen drei Jahren fand auch 2016 die Veranstaltung mit Präsentationen aller beteiligten Partnerschaften im Künstlerhaus Mousonturm statt.

DSC_0921lr.JPG

Bilder der Aufführungen hier.

Termine: Mittwoch, den 6.7. und Donnerstag, den 7.7.2016

Die Frankfurter Neue Presse berichtet:


Spielend die Bühne erobern von Melanie Taylor


Beim „Theater und Schule“-Projekt erleben Kinder eine völlig neue Welt
Beim „Theater und Schule“-Spektakel zeigen Frankfurter Schüler, dass sie als Schauspieler, Darsteller und Musiker ein Publikum begeistern und verzaubern können. Die Vision dahinter: Theater soll irgendwann in allen Schulen Teil des Angebots sein.
Nordweststadt. Glück, das bedeutet für den einen mit der Mama im Bett zu liegen und zu kuscheln. Für den anderen ist Glück, in der freien Natur zu toben oder ein Buch zu lesen und in fremde Welten einzutauchen. „Und? Was bedeutet für dich Glück?“ – Mit dieser existentiellen Frage endet das emotional packende Stück der Klasse 1c der Kirchner-Schule. Lauter Beifall ertönt. Die Gesichter im Publikum strahlen. Es ist gelungen. Der Funke ist übergesprungen und der Zauber des Theaters konnte seine Wirkung bei den Jungen und Mädchen, Eltern und Lehrern entfalten.
„Das Marschieren“, sagt Susanne lächelnd. Das habe ihr am meisten Spaß gemacht. Die Siebenjährige sitzt auf dem Boden im Aufenthaltsraum des Mousonturms. Die Aufregung ist abgefallen. Sie und ihre Mitschüler sind zufrieden mit ihrem Auftritt. Fast 20 Minuten lang haben die Erstklässler der Kirchner- Schule auf der Bühne mit einem selbst geschriebenen und inszenierten Stück beim „Theater und Schule“-Projekt (kurz Tusch) im Mousonturm bestritten. Unterstützung erhielten sie dabei von einem Profi: Christiane Alfers vom Grüne-Soße-Theater half den Grundschülern und ihrer Klassenlehrerin Manuela Adalati bei diesem Projekt, das die Beteiligten in nur einer Woche stemmten. „Man muss es altersgerecht machen“, sagt Theaterpädagogin Christiane Alfers. Dann könne man gut mit Kindern in jedem Alter arbeiten. Deswegen sei etwa Bewegung ein elementarer Bestandteil bei dem Stück der 1c gewesen und der Text auf wenige kurze Aussagen begrenzt worden.
Seit neun Jahren „Tusch“
Wie die Kirchner-Schule bis vor kurzem nehmen derzeit 17 Frankfurter Schulen am Theater-Projekt teil. Es wurde vor neun Jahren in Frankfurt am Main ins Leben gerufen. Ziel ist es, Theater-Profis an Grund- und weiterführende Schulen einzuladen, um die Schüler vom kreativen Know-How profitieren zu lassen. „Es geht um das gemeinsame Erleben“, erklärt Joachim Reiss vom Schultheater-Studio Frankfurt. Er ist der Ideengeber des Projektes. Der Theaterlehrer ist überzeugt, dass Schüler und die Schulen immens von diesem Austausch profitieren können. „Man macht etwas gemeinsam“, sagt er. Auf diesem Wege lerne man sich anders kennen. Das sei oft gut für Lehrer, Schüler und die Schulgemeinschaft insgesamt. „Der meistgehörte Satz ist: ,Och, das hätte ich dem ja niemals zugetraut’“, erzählt er. Lehrer sähen häufig nach so einem Projekt gerade auch ihre schwierigeren Schüler in einem positiveren Licht.


Und die Schüler selbst? Die genießen es, mal ’rauszukommen aus dem Schulalltag: „Das ist kein Unterricht und man bekommt keinen Ärger – oder zumindest nicht so viel“, sagt etwa Mino (7). „Es ist schön, die anderen Theater spielen zu sehen“, meint sein Klassenkamerad Franz über das Tusch- Spektakel, bei dem alle Schulen ihre Projekte vorstellen.
Philosophische Ansätze
Theater-Spielen als Gegensatz zum normalen Unterricht – diesen Aspekt betont auch die Klassenlehrerin von Mino und Franz, Manuela Adalati. „Wir sind eine Leistungsgesellschaft geworden – da kommt das Spielen selbst bei den Grundschülern zu kurz“, sagt sie. Durch den Theater-Unterricht erhielten die Kinder einen Freiraum für ihre Spielfreude und Kreativität. Zugleich ließen sich hiermit verschiedene andere Elemente wie philosophische Ansätze verknüpfen.
Aus Sicht von Joachim Reiss bietet das Theater-Spielen noch viele weitere positive Effekte: Die Entwicklung der Persönlichkeit werde gefördert, ebenso die Empathiefähigkeit und die Kreativität der Schüler. Zudem kämen sie so in den Genuss einer ästhetischen und künstlerischen Bildung.
Bislang haben rund 60 Schulen am „Tusch“-Projekt teilgenommen. Jeweils zwei Jahre kann eine Schule für ihre Kooperation mit einem Theater gefördert werden. Danach ist Schluss. Wobei die Hoffnung der Initiatoren ist, dass dieser kreative Anschub weiter für eigene Projekte und Strukturen in den Schulen genutzt wird.
Mindestens 15 Jahre, schätzt Reiss, werde es noch dauern, bis alle Frankfurter Schulen an „Tusch“ teilgenommen haben werden. Finanziert wird das Theater-Projekt derzeit vom Stadtschulamt, vom Land Hessen sowie von verschiedenen Stiftungen wie der Dr. Marschner Stiftung und der Stiftung Junge Weltbürger. Rund 45 000 Euro werden pro Jahr investiert.
Artikel vom 07.07.2016, 03:30 Uhr (letzte Änderung 07.07.2016, 03:32 Uhr)
Artikel: http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Spielend-die-Buehne-erobern;art675,2097507
© 2016 Frankfurter Neue Presse

 

 

 

 

 

 

 


TUSCH-Plenum 2016

Das TUSCH-Plenum fand in diesem Jahr am 24.2., von 15 bis 18 Uhr im Schultheater-Studio statt. Eingeladen waren alle beteiligten Künstler_innen und Lehrer_innen, Förderer, Eltern, Ehemalige, der Beirat und alle, die Interesse daran haben,  Einblicke in die neuesten Entwicklungen bei TUSCH zu nehmen!

Zu sehen gab es eine Präsentation der Partnerschaft Theater Willy Pram & Franz Böhm-Schule. Der inhaltliche Schwerpunkt in den Workshops lag auf "Das Suchen und Finden neuer ästhetischer Formen unter Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit".




Die TUSCHbar fand am 1.12.2015 ab 18 Uhr für alle in dieser Runde beteiligten Künstler_innen und Lehrer_innen und alle, die interessiert sind, im Schultheater-Studio statt.


 


Der TUSCH-Film ist fertig!

Klicken Sie auf die linke Seite unter: Tusch: ein Filmbericht und schauen Sie den 12 minütigen Trailer



Das TUSCHpektakel 2015 fand am 7. und 8. Juli im Künstlerhaus Mousonturm statt

Das Programm:

Dienstag, 7.7.

9:30 Uhr bis etwa 12.00 Uhr

Eröffnung: Konzertband der Ernst-Reuter-Schule II

Grußwort: Matthias Pees, Intendant Mousonturm, Dr. Thomas Kreuzer, Stiftung Junge Weltbürger

Bonifatiusschule & Theater La Senty Menti (Klasse 4)

Deesje macht das schon

Merianschule & Konolino (Klasse 1)

Ich gehe, um zu sehen...

Georg-Büchner-Schule & Dramatische Bühne (Klasse 4)

Die schlimmsten Mütter der Welt

Hellerhofschule & Gallus Theater (Jg. 2-4)

Die Geschichte vom Löwen


13.00 Uhr bis etwa 15.30 Uhr

Grußwort: Katharina Schröck, Kulturamt Frankfurt, Albert Zetzsche, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

IGS West & Theaterassoziation / GrenzArt I (Jahrgang 5)

Herrmann blickt durch

Albert-Schweitzer-Schule & Oper Frankfurt (Klasse 3)

Auf der Suche nach der goldenen Stimmgabel

Kirchnerschule & TheaterGrueneSosse (Klasse 4)

Rot und Lila beißen sich…

Geschichten über den Mut zur Individualität

Gutenbergschule & theaterperipherie (Berufsschule)

Projekt Defekt

Mittwoch, 8.7.

9.30 Uhr bis etwa 12.00 Uhr

Grußwort: Katja Pahn, Projektbüro Kulturelle Bildung (Hessisches Kultusministerium)

Georg-August-Zinn-Schule & Theaterassoziation / GrenzArt (Jg. 6)

Im Netz – märchenhaft

Panoramaschule & Schultheater-Studio (12-17 Jahre)

DINGE - eine Montage aus Bild, Ton und Aktion

Franz-Böhm-Schule & Theater Willy Praml (Berufsschule)

Wer bist Du?

Frei nach Lewis Carroll „Alice im Wunderland“

Ludwig-Dern-Schule & Theateratelier Bleichstr. 14 H (Kl.1-6)

Klassen(t)räume


Schwanthalerschule & Schauspiel Frankfurt (Jg. 6-10)

GEHEN WIR

12.30 bis etwa 15 Uhr

IGS West & Theaterassoziation / GrenzArt II (Jg. 8)

Träume

Isaak-Lichtigfeld-Schule & Theater Willy Praml (Klasse 6)


Da hat wer geklopft

Ernst-Ludwig-Schule & theater et zetera (Jg. 7+)


Überkochen

Weiltalschule & schnurztheater (Jg. 9)


Märchenmix

15.00 Uhr

Spielleiter_innenrunde und Stabübergabe


(G1)Gru

Das TUSCHpektakel 2014 fand
am 16. und 17. Juli im Künstlerhaus Mousonturm statt.

Programm

Mittwoch, 16.7. vormittags (9.30 Uhr – etwa 12 Uhr)

Eröffnung: Konzertband der Ernst-Reuter-Schule II

Begrüßung

Grußwort: Sarah Sorge, Bildungsdezernentin Frankfurt

Grußwort: Angela Federspiel, Hessisches Kultusministerium

Konolino & Merianschule (Klasse 2)

Der König und die Wunderwesen – ein Erzählstück

Theater La Senty Menti & Bonifatiusschule (Klasse 3b)

„Zehn Worte standen Schlange“, frei nach einem Gedicht von Nadia Budde

Gallus Theater & Bürgermeister-Grimm-Schule (Grundstufe)

Jede Menge Märchen

TheaterGrueneSosse & Kirchnerschule (Jg. 1-4)

Die große Frage

Mittwoch, 16.7. nachmittags (13 Uhr – etwa 15.30 Uhr)

Grußwort: Albert Zetzsche, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

theaterperipherie & Heinrich-Kraft-Schule (Jg. 10)

Romeo und Julia in new love

Theaterassoziation_grenzART & IGS West (Jg. 7)

Zeitspiel

Freies Schauspiel Ensemble & Liebigschule (Jg. 10)

Romeo & Julia 60311

Theater Willy Praml & Franz-Böhm-Schule (Berufsbildende Schule)

Der Traum vom Ausstieg frei nach Franz Kafkas „Die Verwandlung“

Donnerstag, 17.7. vormittags (9.30 Uhr – etwa 12.00 Uhr)

Grußwort: Johannes Promnitz, Kulturamt Frankfurt

The English Theatre & Gymnasium Riedberg (Jg. 5)

Places, spaces, faces…

Schultheater-Studio Frankfurt & Panoramaschule (AG aus gemischten Stufen))

Achtung lecker ! - eine frühstückmittagabendessen-collage

Dramatische Bühne & Georg-Büchner-Schule (Jg. 4-6)

Schul(alb)träumereien

Schauspiel Frankfurt & Charles-Hallgarten-Schule (Klasse 8)

Theater – kein Bock!?

Donnerstag, 17.7. nachmittags (13.00 Uhr – etwa 15.45 Uhr)

Theater Willy Praml & Isaak-Lichtigfeld-Schule (Klasse 5)

Märchenvariationen

Theaterassoziation_grenzART & Georg-August-Zinn-Schule (Jg. 6)

Endspiel

schnurztheater & Weiltalschule (Jg. 8&9)

Mein peinlichstes Urlaubserlebnis

Landungsbrücken & Wöhlerschule (Jg. 10)

Stress im Park

AUSEINABAN-GRENZEN

Anschließend:
SPIELLEITERRUNDE FÜR ALLE & Stabübergabe (16.00 Uhr)

 

 

 

 

Das Plenum 2014 findet am 8. April von 15 bis 18 Uhr im Schultheater-Studio statt.Thema ist unter anderem: Theater in alle Fächer!?!Wir freuen uns auf viele Künstler, Lehrer, Schüler, Förderer sowie Interessenten für Runde 8! Das TUSCHpektakel 2014 findet am 16. und 17. Juli wieder im Künstlerhaus Mouson Turm statt. Das TUSCHpektakel 2013 fand am 18. und 19. Juni 2013 im Künstlerhaus Mousonturm statt. Ausführlicher Bericht hier   Am 29.11.2012 trafen sich die aktiven Künstler_innen und Lehrer_innen bei TUSCH von 15 bis 19 Uhr zum jährlichen Austausch im Künstlerplenum, dieses Mal mit Mitgliedern des "Theaters der Versammlung", einer Truppe, die dem Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen angehört.   Ausführlicher Bericht hier     Das TUSCHpektakel 2012 fand am 21. und 22. Juni im Studierendenhaus der Universität-Frankfurt auf dem Campus Bockenheim statt.    

Schpektakel12_0435b.JPG

  Fotos auf  http://tusch-frankfurt.de/tuschzeit2011.html Haben Sie Interesse an einer Partnerschaft mit einem Theater? Dann schauen Sie unter TUSCH-Zeit 2012/13; dort finden Sie angegeben, in welchem Jahr sich die laufende Partnerschaft befindet. Wer jetzt im 3. Jahr ist, wird zum nächsten Schuljahr frei für eine neue Kooperation! Unter "Theater bei TUSCH" sind auch die Profile der bei TUSCH beteiligten Theater in Kurzform beschrieben.